Noch mehr Spielfreude für kleine Besucher

von | 20. Juni 2022 | Pressemeldung

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Foto vlnr: Birte Wienands (Freunde & Förderer), Jens Spanjer (Vorstand Stiftung), Bruno Kallen (Obstverkauf Schloss Dyck), Berthold Holzhöfer (Parkleiter Stiftung), Raimund Pelzer (Freunde & Förderer), Ulla Kallen (Obstverkauf Schloss Dyck)
Gerade als strenge Corona-Regeln das Leben extrem einschränkten, war ein Besuch im Schlosspark ein willkommenes Erlebnis für Familien mit Kindern. Das gab den Impuls zur noch attraktiveren Gestaltung des Spielplatzes am Breitweiher.

Als Parkleiter der Stiftung Schloss Dyck ist Berthold Holzhöfer den ganzen Tag im Park unterwegs. „Da ist mir natürlich nicht entgangen, wie gern unser Spielplatz während der Hochzeit von Corona besucht wurde“, blickt er zurück auf diese Zeit. „Schließlich hat die Pandemie auch für unsere Kinder viel Verzicht mit sich gebracht. Umso wichtiger sind anregende Aufenthalte im Freien. Sich nach Herzenslust ausprobieren und austoben, ohne dass es kritisch mit dem Abstand wird, das hat wieder Lachen auf die Gesichter der Kinder gezaubert. Und für die Eltern war es eine gute Möglichkeit, ihre Sprösslinge bei Laune zu halten. Da kam mir die Idee zu einer Spendensammlung, um unseren kleinen Besuchern auf unserem Spielplatz noch mehr Spielfreude bieten zu können.“

Knapp €10.000 Spenden für neue Spielgeräte 

Und tatsächlich gelang es dem engagierten Parkleiter 2021, sowohl die Freunde und Förderer der Stiftung Schloss Dyck als auch das Ehepaar Ulla und Bruno Kallen vom gleichnamigen Obstladen am Schloss Dyck als Sponsoren für seine Idee zu gewinnen. Zusammen mit der großzügigen Spende von €1000,00 der Familie Schenk aus Mönchengladbach, regelmäßige Gäste in Schloss Dyck, standen schließlich insgesamt knapp €10.000,00 für die Realisation zur Verfügung. Tolle Spielgeräte konnten bestellt werden, sodass sich Dycks kleine Spielplatzgäste künftig auf einer Doppelschaukel in die Lüfte schwingen, auf vier Krokodilrücken einer Vierfach-Wippe und zwei weiteren Kleintieren wippen, nach Herzenslust auf der neuen Rutsche den Hosenboden durchrutschen oder im Drehkreisel die Welt an sich vorbeifliegen lassen können. Dazu wurden 300 Tonnen Spielsand – etwa 15 LKW – auf dem Areal ausgebracht. Zum matschen, Kuchenbacken oder auch einfach nur, um die Folgen kleiner Stürze im Eifer des Gefechts abzumildern.

Noch ist nicht alles an Ort und Stelle, denn für manches Gerät gibt es eine längere Wartezeit. Doch die Freude, wenn wieder etwas Neues aufgestellt und bespielt werden kann, entschädigt schnell dafür.