Boskop statt Beethoven
26. Oktober 2021
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Förderverein lud zum Apfelfest auf Schloss Dyck

Mehrmals im Jahr laden die Freunde und Förderer von Schloss Dyck zu Konzerten ein. Musikalischer Hörgenuss von Beethoven bis Vivaldi. Doch diesmal gab’s eine Überraschung. Die neue Vorsitzende Birte Wienands lud die Vereinsmitglieder zum „Apfelfest“. Von Boskop bis Wellant lautete diesmal die Devise. So kamen fast 60 Teilnehmer am 23. Oktober auf die Schlossanlage, um sich – nach einem Spaziergang durch den in herbstlich Farben leuchtenden Park – detailliert dem Thema Apfel zu widmen. Zuerst wurde Kaffee mit Apfelkuchen serviert, dann erzählte Obstbauer Bruno Kallen eine unterhaltsame Geschichte über den Apfelanbau und schließlich wurden in einer Tombola mehrere Apfelkörbe verlost. Kallens Vortrag begeisterte die Zuhörer, weil er sehr anschaulich die Eigenheiten der verschiedenen Apfelsorten beschrieb und auch schwierige Themen wie den Einfluss des Klimawandels, die Frischhaltung oder den Einsatz von Erntehelfern offen ansprach. In seinem Landwirtschaftsbetrieb, dem „Schanzerhof“ (1379 erstmals urkundlich erwähnt), werden außer elf verschiedene Apfelsorten auch Pflaumen, Aprikosen, Beerenobst und andere Früchte angebaut. Ein Großteil der Apfelernte wird direkt vom Feld in den Obstverkauf am Eingang von Schloss Dyck gebracht. „Frischer geht es kaum“, meinte der gelernte Landwirt Kallen. Prominenter Gast beim Apfelfest war Kreisdirektor Dirk Brügge, der den Veranstaltern zum Abschluss empfahl: „Diesen lehrreichen und unterhaltsamen Nachmittag könnte man gerne im nächsten Jahr wiederholen.“ RHK

 

Die Vorsitzende der Freunde und Förderer von Schloss Dyck Birte Wienands bedankt sich bei Bruno Kallen für seinen lehrreichen Vortrag über Apfelanbau.

Körbe mit Äpfeln und anderen Köstlichkeiten überreichten Raymond Pelzer (stv. Vors.) und Birte Wienands (Vors.) an die Gewinner der Tombola.

Viel Wissenswertes über die Eigenschaften von elf verschiedenen Apfelsorten erfuhren die Freunde und Förderer von Schloss Dyck bei einem „Apfelfest“.

Fotos: R. Kindermann