Freunde & Förderer von Schloss Dyck e.V. mit neuem Vorstand

Freunde & Förderer von Schloss Dyck e.V. mit neuem Vorstand

Am 1. Juli hat der neu gewählte Vorstand des Fördervereins von Schloss Dyck seine Aufgaben übernommen. Vorsitzende ist jetzt Birte Wienands aus Meerbusch, die an die Stelle des langjährigen Vorsitzenden Heinz Willi Maassen  aus Neuss tritt.

Heinz Willi Maassen, Birte Wienands

Die pensionierte Studienrätin ist vielfach ehrenamtlich und politisch tätig, so als Schiedsfrau und seit 2005 als Kreistagsabgeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende im Bauverein Meerbusch. Ihre Hobbies sind Musik, Malerei, Fotografie und Reisen.

Mit dem Personalwechsel geht ein langer und erfolgreicher Zeitabschnitt des Fördervereins zu Ende. Heinz Willi Maassen gründete den Verein und hat ihm über 18 Jahren vorgestanden. In dieser Zeit wurden über 100 Konzerte und Kulturveranstaltungen veranstaltet, sowohl in den Schlossräumen als auch Open Air im Park. Sie erfreuten sich großer Beliebtheit bei den Bürgern im Rhein-Kreis-Neuss und boten Hörgenuss der Spitzenklasse. „ Ohne Wenn und Aber – das war glanzvolle Musik vom Allerfeinsten“ so schrieb die Lokalzeitung NGZ im Juli 2019, nach einem Konzert der Salzburger Kammerphilharmonie. Neben der Durchführung von  Konzerten hat der Verein mit zahlreichen Anschaffungen von Schloss und Park beigetragen, als Unterstützung des Zentrums für Gartenkunst und Landschaftskultur von Schloss Dyck, wie es die Satzung vorschreibt.

Nach langer Konzertpause, der Pandemie geschuldet, lädt der Förderverein nun zu einem Musikevent wieder ein.

Am Sonntag, dem 15. August um 11:00 Uhr machen die „Hot Jazz Boys“ aus Bonn ,im Schlosshof, eine Jazz-Matinee. Mit Oldies, Rock und Popstücken werden die Besucher aus dem langen musikalischem „Winterschlaf“ herausgerissen. Wie die neue Vorsitzende Birte Wienands mit Vorfreude anmerkt.

Jazz-Matinee „Hot Jazz Boys“

Jazz-Matinee „Hot Jazz Boys“

Die „Hot Jazz Boys“ kommen aus der „Rosenstadt“ Meckenheim. Alle ihre Gründungsmitglieder kommen aus einer Straße, „Auf den Köppen“ in Alt-Merl.
Der musikalische Schwerpunkt der Gruppe liegt beim klassischen Dixieland. Zu ihrem Repertoire gehören aber auch Oldies sowie Rock- und Popstücke. Bei den „Hot Jazz Boys“ spielen ältere und junge Musiker zusammen.

Eintritt: 25,- Euro
einschließlich Parkbesuch

Flötenquartett  „St. Petersburg“

Flötenquartett „St. Petersburg“

Rustem Sakhabiev, Flöte
Raisa Ulumbekova, Violine
Ekaterina Baranova, Violine u. Viola
Vladislav Trukhan, Violoncello

 

Pressestimmen:

„…die jungen Musiker spielen nicht nur Mozart sehr leicht und in vollendeter Ausgewogenheit der Stimmen.“
Jan Kampmeier, NOZ

„…erfrischend, farbig, klangvoll und virtuos…“
Erhard Hundorf,
Tageblatt Kreis Steinfurt

„Mozart macht glücklich“

Mozart steht ganz im Mittelpunkt der Matinee. „Gerade in seinen Flötenquartetten und Fragmenten spiegelt sich viel von Mozarts Charakter und seinem Leben.“, so das Ensemble St. Petersburg. Im scheinbaren Kontrast zu seinem ikonischen Schaffen steht Mozarts (teilweiser sehr eigener) Humor.  In der Atmosphäre eines heiteren Wiener Vorstadtsommers hat er das A-Dur-Flötenquartett komponiert und mit viel Lust und Laune sowie einer gehörigen Portion Ironie Opernmelodien der Zeit zitiert.

Alfred Schnittke war unter den russischen Komponisten im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts zweifellos der bedeutendste. Ganz entgegen dem intellektuellen Mainstream hat er mit der „Suite im alten Stil“ die schönste musikalische „Fälschung“ der modernen Zeit geschaffen. Man merkt das Vergnügen, in der Schnittke in den Stilen des Barocks und der Vorklassik komponiert hat – nur dezent modern durchbrochen durch die Akkordbegleitungen des Fugenthemas.

Das Andante in Tschaikowskys Streichquartett Nr. 1, D-dur, op. 11 soll 1876 Tolstoi Tränen entlockt haben. Es beruht auf einem ukrainischen Volkslied im Wechsel von 3/4- und 2/4-Takt und einem salonhaften Originalthema, wie es „ein Orchester in einem Salon de thé an den Ufern des Schwarzen Meeres“ spielen könnte.

Alexander Borodins Streichquartett Nr. 2 wiederum verdankt seine große Popularität seinem lyrischen asiatisch anmutenden Notturno.

Eintritt: 25,- Euro