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Nachlese:
Dycker
Schlossfestspiele
Der Solist
Stefan Palm nimmt nach dem Klavierkonzert von W.A. Mozart
Mit der
fetten Überschrift Gelungene Schlossfestspiele leitete
die örtliche Presse im Kulturteil eine ausführliche Berichterstattung
über die erstmalig stattgefundenen "Dycker Schlossfestspiele" ein. So lesen wir
in dern Unterzeilen: trotz der kühlen Temperaturen war der
Andrang bei den ersten Schlossfestspielen auf Schloss Dyck sehr groß. Weiter heißt
es: der Termin war eigentlich
perfekt; zu Mittsommer Theater und Musik in lauer Luft und vor
idyllischer Kulisse bei Wein und kleinen Leckereien genießen - so
hätte es sein sollen. Aber das Wetter..., und gingen die
Schlossfestspiele mit drei Aufführungen an drei Abenden im Schlosspark
bei eher kühlen Temperaturen über die Bühne. Die meisten Zuschauer hatten sich ohnehin
gut ausgerüstet, kamen mit Decken, aber auch mit Picknickkorb und Wein,
um schon am Freitagabend der humorvoll-poetischen Version von
Shakespeares "Sommernachtstraum" zuzuschauen. Viel mehr als die feuchte Wetterprognose
machte dem Konzertabend bei den Dycker Open Air Schlossfestspielen der
permanente kalte Wind zu schaffen. Die renommierte Deutsche Kammerakademie
Neuss am Rhein hatte sich aufs Land begeben, frönte aber dabei
klassischem Idealismus. Mit dem
Schauspiel "Wie im Himmel" von Kay Pollak endeten am Sonntagabend die
ersten Dycker Schlossfestspiele. Alles in Allem, Publikum,
Protagonisten und der Veranstalter waren letztlich zufrieden. Ob es
eine Wiederholung im nächsten Jahr geben wird, bleibt zur Zeit ungewiss. |



